„Następny Przystanek: …“ – Mit der 4 durch Krakau (I) · Tramwajem 4 po miejśce (I)

Beim Kennenlernen einer neuen Stadt versuche ich immer, ein möglichst umfassendes Bild dieser Stadt zu bekommen. Dazu gehören neben Spaziergängen durch die Innenstadt auch Fahrten in die Außenbezirke. Nun hat natürlich nicht jeder, der ein möglichst umfassendes Bild von Krakau bekommen möchte, dazu monatelang Zeit. Es bietet sich an, die Straßenbahnlinie 4 als roten Faden zu benutzen. Sie fährt zunächst von Bronowice Małe („Klein Bronowice“) ins Stadtzentrum. Entlang der Strecke kann man sehr schön die schrittweise Entwicklung der Stadt nachvollziehen. Im Stadtzentrum selbst sieht man von der Bahn aus wichtige Sehenswürdigkeiten, bevor es dann weiter in die sozialistische Musterstadt „Nowa Huta“ („Neue Hütte“) geht. Ich möchte im Folgenden einige Fotos aus dem Umfeld der 4 zeigen. Dabei kann es durchaus mal zu Sprüngen in Tages- und Jahreszeiten kommen, und nicht alle Fotos sind Kunstwerke – es geht nur darum, einen Eindruck zu vermitteln.

Chciałbym poznać miasta gdzie mieszkam albo w ktorzym spędzam wakacje. W Krakowie dobra możliwość to linia tramwajowa 4. Międze Bronowicem i centrum można rozróżnić fazy rozwoju miasta, i potem linia kursuje do miasta socjalistycznego „Nowa Huta“. Poniżej chciałbym pokażać kilka zdjęciów wydłuż linii 4.

Zur Einordnung zunächst eine Karte:
Mapa:

Beim Erstellen habe ich bemerkt, dass es doch ziemlich viele Fotos sind. Daher teile ich den Eintrag in mehrere Teile. Los geht’s mit

Teil I – Von Bronowice Małe in die Innenstadt · Pierwsza Część – Od Bronowic Małego do Centrum Miasta

Die Fahrt beginnt unweit des Flughafens in Bronowice Małe, irgendwo zwischen Plattenbauten aus kommunistischer Zeit, Resten von Dorfstrukturen und suburbaner Einöde:

Jazda zaczyna niedaleko lotniska w Bronowicach Małymi, między wielkimi płytami, wsiami i suburbium:

Nach wenigen hundert Metern überfährt die Bahn das Wiadukt und dann in den älteren Teil von Bronowice (links) hinein:
Po kilkusetmetrowy jest wiadukt:

Der Stadtteil Bronowice fällt vor allem dadurch auf, dass man ihn städtebaulich in keine Schubladen stecken kann (es gibt auch einige Kleinstadthäuser, die aber sehr fotografierungünstig südlich der Straße liegen):

Kurz darauf ist die Uniwersytet Pedagogiczny erreicht. Ihr gegenüber befindet sich ein Nebencampus (!) der Politechnika (TU):

Nun geht es in die 50er Jahre… zumindest architektonisch. Ab hier ist die Straße in die Innenstadt auch eine – zumindest wochentags – sehr belebte Geschäftsstraße. Die Fotos sind leider an einem Sonntag entstanden, daher ist davon nicht allzu viel zu sehen. Rechts ein Laden, wie es ihn wahrscheinlich im Umfeld jeder Hochschule dutzendfach gibt.

Wir bewegen uns weiter in Richtung Innenstadt. Ganz gut ist zu erkennen, dass die Bebauung immer älter wird.

 Vorbei an einem Bürohochhaus…

 … und Bauten aus der Zeit der deutschen Besatzung …

… in die 20er: Kurz vorm Plac Inwalidów befindet sich das weiße Dom Śląsk (Haus Schlesien) aus den 20er Jahren. Es beherbergt seit Juni 2011 neben einer Versicherung und dem Admiralsklub eine Ausstellung des Krakauer Historischen Museums: „Bürger in Krakau in Zeiten des Terrors: 1939 – 1945 – 1956“. In dem Haus befanden sich auch Zellen der Gestapo, die nun (samt Wandkritzeleien der Gefangenen) Teil der Ausstellung sind und besichtigt werden können.

Der Zugang erfolgt über die Pomorska, und neben dem (etwas versteckten) Eingang wird den Opfern gedacht.

In einem Bogen ist ein weiteres Beispiel expressionistischer Architektur zu erleben (vier Semester Baugeschichte haben doch was gebracht!)…

… bevor es ab Plac Inwalidów unser Weg durch die Architektur des 19. Jahrhunderts geprägt wird.

Von Bronowice Małe zum Teatr Bagatela fährt die 4 immer geradeaus (lustigerweise 4 km lang) und biegt dann hier ab, um die Altstadt entlang der alten Wallanlage zum umfahren. Zum Markt sind es von hier noch etwa 300 m, die zu Fuß zurückgelegt werden müssen. Weitere Fotos aus der Altstadt folgen demnächst in anderen Zusammenhängen, daher bin ich diesmal recht sparsam.

Die 4 fährt nun zwischen der Altstadt und dem Stadtteil Kleparz entlang. Unweit der Haltestelle Basztowa/LOT befindet sich ein Markt, auf dem man von Obst und Gemüse über Fleisch, Süßwaren, Brot, Kleidung, Töpfen, Fisch bis hin zu Regenschirmen wirklich alles kaufen kann – im August sogar Sonnenblumen.

Ein weithin sichtbares Wahrzeichen des Kleparz ist der Globus direkt an der Ecke Basztowa/Długa (Basteistraße/Lange Straße).

Es lohnt sich durchaus auch, etwas in den Stadtteil hineinzugehen (Długa/Pędzichów).

Bleibt man hingegen in der 4 sitzen, fährt man kurz darauf zwischen dem Plac Matejki mit dem Grunwald-Denkmal…

… und dem Barbakan (einem Teil der mittelalterlichen Verteidigungsanlage) sowie dem Florianstor (dem letzten erhaltenen Stadttor) vorbei.

Zum Grundwald-Denkmal sei angemerkt, dass dies an die Schlacht bei Grunwald 1410 (deutsch: Tannenberg-Schlacht) erinnert, bei der nach polnischer Geschichtsschreibung das polnisch-litauische den deutschen Orden besiegt hat. In vielen polnischen Städten sind daher Plätze, Alleen oder Straßen nach Grunwald benannt. In Breslau befindet sich am Plac Grunwaldzki das Einkaufszentrum „Pasaż Grundwaldzki“ – und direkt an dessen Eingang befinden sich Deichmann und Rossmann…

Wir haben dann den Dworzec Główny, den Hauptbahnhof, erreicht, wo der erste Teil der Fototour endet.

Fortsetzung folgt…

Kategorien: Krakau | 3 Kommentare

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